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30/07/2007 Chillventa Nürnberg 2008

Chillventa Nürnberg 2008

Chillventa weiter auf Erfolgskurs Klimawandel bringt Kältemittel in die Schlagzeilen Neue Lösungen auf der Chillventa Die Chillventa Nürnberg 2008 ist weiter auf Erfolgskurs, die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 283 Firmen aus 29 Ländern, darunter die meisten Marktführer aus nahezu allen wichtigen Angebotssegmenten, haben sich mit einer Ausstellungsfläche von 20.015 m2 bereits angemeldet (Stand 26.06.2007).

„Wir freuen uns, fast exakt 16 Monate vor der Chillventa Nürnberg 2008 die 20.000 m2-Marke geknackt zu haben", so Gabriele Hannwacker, Projektleiterin der Chillventa bei der NürnbergMesse. „In den letzten Tagen konnte durch die Anmeldungen von renommierten Firmen, wie Solvay Fluor, Thermokey, Refcomp und weiteren Unternehmen, zwei Drittel unserer geplanten Netto-Ausstellungsfläche von rund 30.000 m2 erreicht werden." Die aktuelle Ausstellerliste ist unter www.chillventa.de einzusehen.
 
Die weltweite Kälte-/Klimabranche ist im Umbruch. Wichtigster Auslöser dafür ist der Klimawandel und seine Folgen – ein Thema, das die Experten nicht nur momentan, sondern sicherlich auch im Herbst 2008 auf der Chillventa Nürnberg, Internationale Fachmesse für Kälte, Raumluft und Wärmepumpen, vielfach diskutieren werden. In diesem Zusammenhang spielen die Kältemittel, die die Entwicklung neuer Produkte maßgeblich beeinflussen, neben der Energieeffizienz eine zentrale Rolle. 
 
Das zeigen internationale Abkommen, wie die Protokolle von Montreal und Kyoto, die einerseits denn Schutz der Ozonschicht und andererseits den Treibhauseffekt zum Thema haben. Ihre hohe Aktualität spiegelt sich in den jüngsten Entwicklungen des Klimamarkts wider, der beispielsweise in Ländern wie China und Indien explosionsartig wächst. Dabei ist die Mehrzahl der dort eingesetzten Geräte derzeit noch mit R-22 befüllt, einem Gas, das die Ozonschicht abbaut. Allein in Chinas Städten haben 87,2 Haushalte von 100 heute ein Klimagerät, während die Zahl noch vor sieben Jahren bei 24,4 lag. Schnelles Handeln und der Einsatz neuer Produkte und Technologien ist gefragt, zumal sich das Loch in der Ozonschicht laut jüngster Forschungsergebnisse wieder ausdehnt und auf dem besten Weg ist, seine Rekordgröße von 2001 zu erreichen. (Quelle: www.ashrae.org)
 
Aber auch in Europa ist R-22 ein wichtiges Thema, denn ab 2010 ist gemäß EU-VO 2037/2000 der Einsatz dieses Kältemittels in Form von Frischware verboten. Dennoch sind noch Tausende von Tonnen in bestehenden Anlagen im Einsatz. Derzeit im Vordergrund steht allerdings die EU-VO 842/2006, auch bekannt unter dem Namen F-Gas Verordnung, die die Reduzierung der Treibhausgasemissionen zum Ziel hat. Dies betrifft auch die HFKW-Kältemittel (R-404A, R-507, R-134a, R-410A etc.). Zwar legt die Verordnung den Schwerpunkt auf Anlagendichtheit und Ausbildung, jedoch prüft die Branche schon seit längerem neue, alternative Lösungen für den Fall, dass die HFKWs eines Tages verboten werden. Unumstrittener Spitzenreiter ist hierbei CO2, auch wenn sich dieses Kältemittel keineswegs für alle HFKW-Anwendungen eignet.
 
Dennoch übertreffen sich Komponentenhersteller gegenseitig mit Produktneuheiten, die auf die hohen Drücke dieses Kältemittels zugeschnitten sind. Auf der anderen Seite sprechen Hersteller wie DuPont oder Honeywell aber auch bereits von der nächsten Generation synthetischer Kältemittel mit einem GWP-Wert unter 150, momentan werden diese in erster Linie als Lösungen für den PKW-Bereich präsentiert.
 
Chillventa: Plattform für neue Technologien 
All dies bietet ausreichend Stoff für Diskussionen unter Branchenexperten auf der Chillventa Nürnberg, die erstmals vom 15. bis 17. Oktober 2008 in Nürnberg stattfindet. Die NürnbergMesse als Veranstalter der Fachmesse sowie die zahlreichen Ideellen Träger wollen mit der Chillventa eine internationale Plattform zur Präsentation der neuesten Technologien und Trends in der Industrie bieten. Das gilt auch für das umfangreiche Rahmenprogramm, das gerade im Hinblick auf die aktuelle Gesetzgebung im Bereich der Kältemittel und die Suche nach alternativen Lösungen eine wichtige Rolle spielt. Zu den geplanten Veranstaltungen zählen beispielsweise das traditionsreiche Symposium des europäischen Verbands der Verdichterhersteller ASERCOM, veranstaltet in Zusammenarbeit mit EPEE (European Partnership for the Environment), oder auch eine Vortragsveranstaltung des ILK Dresden zum Thema Absorptionskälte und solare Kühlung.


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(Informationsquelle: Nürnberg Messe)

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